Sabine Linek Naturheilpraxen

In eigener Sache

Infotext Praxis Linek Sabine heilpraktikerin

Liebe Patientinnen und liebe Patienten,

unser Ziel ist es immer gewesen für Sie das bestmögliche gesundheitliche Resultat zu erzielen. Als relativ kleines privates „Unternehmen“ sind wir auch darauf angewiesen für Sie und mit Ihnen das optimale Ergebnis zu erzielen, denn im Vergleich zur normalen Schulmedizin sind unsere Heilerfolge essenziell für den Fortbestand unserer Praxen. Wenn unsere Methoden nicht helfen würden, dann müssten wir infolgedessen schließen.

Als Naturheilpraxis haben wir einen sehr schweren Stand im Gesundheitssystem. So werden wir beispielsweise nicht nur von den Kassen streng kontrolliert oder von uns angewandte Heilmethoden öffentlich und pauschalisierend in Medienaufrufen in Frage gestellt. Sondern wir sind es auch schon gewohnt, dass bestimmte seit Jahrzehnten sehr verträgliche und wirksame Medikamente verboten oder vom Markt genommen werden, schwierigere Hürden für die Selbstherstellung von Medikamenten erlassen werden oder wir auch rechtlich angegangen werden. Dies alles gehört für uns schon seit vielen Jahren zur täglichen Arbeit und im Normalfall bekommen Sie das als Patient auch nicht mit, da wir uns für Ihre Gesundheit wehren und uns neue Wege überlegen Ihre gesundheitliche Entwicklung positiv zu beeinflussen.

Leider gibt es jetzt Neuerungen, die Sie (fast) alle betreffen: Unser beliebter „Gesundheits“minister Jens Spahn hat es augenscheinlich auf unsere Branche abgesehen. In der vergangenen Woche (33.KW) wurde ein Gesetzestext im Bundesrat verabschiedet (Änderung § 13 Abs. 2b Satz 2 Nr. 3. AMG nach GSAV), welches Heilpraktikern ab sofort die hyperbare Ozonbehandlung (über die Vene) verbietet. Den Sinn dahinter sehen wir absolut nicht. Diese alte und bewährte Methode stand überhaupt nicht im Fokus der Öffentlichkeit und nicht in der Kritik. Das einzige Ziel dahinter ist es unsere Branche zu schwächen und den Menschen die Alternativen zu nehmen. Rechtlich ist dieses Verbot wasserdicht und wir kommen daran leider nicht vorbei. Nur eine Änderung der AMVV (Eigenbluttherapien müssten dort herausgenommen werden) oder eine Rechtsverordnung des Gesundheitsministeriums könnte diese Rechtslage wieder ändern. Gerne können Sie Herrn Spahn persönlich über Ihren Unmut informieren (jens.spahn@bundestag.de). Der Aufsichtsratsposten bei einem großen Pharmakonzern für die Zeit nach seiner Politikkarriere dürfte in trockenen Tüchern sein.

Wichtig: Obwohl wir das Ozon nicht mehr über die Vene verabreichen dürfen, so fällt es doch nicht weg. Die ebenfalls seit Jahrzenten bewährten Verabreichungsmethoden über den Muskel (i.m.) oder die Haut (s.c., i.c.) werden von uns natürlich durchgeführt. Die verabreichte Menge Ozon ist dabei die selbe, nur die Aufnahmezeit in das Blut wird etwas verlängert. Wir können Ihnen versichern, dass wir mittels dieser Verabreichungsform ebenfalls seit vielen Jahren sehr erfolgreich bei uns in den Praxen arbeiten und unsere anderen Medikamente damit den gleichen Wirkungsgrad erzielen wie bei der intravenösen Gabe auch. Sollten Sie weitere Fragen dazu haben, sprechen Sie uns gerne an.

Mit freundlichen Grüßen Ihre Naturheilpraxen Linek